Die Kryptomärkte haben am 22. August stark auf die Rede von Jerome Powell, dem Chef der US-Notenbank (Federal Reserve), reagiert. Beim jährlichen Treffen in Jackson Hole deutete Powell an, dass die Fed ihre straffe Geldpolitik bald lockern könnte. Anleger bewerten das als Signal für mögliche Zinssenkungen. Die Folge: steigende Kurse bei Bitcoin, Ethereum und anderen wichtigen Kryptowährungen.
Starke Kursbewegungen bei Bitcoin, Ethereum und Altcoins
Ethereum (ETH) gehörte zu den größten Gewinnern. Der Kurs stieg um fast 12 Prozent auf 4.750 US-Dollar. Damit liegt Ethereum nur noch rund drei Prozent unter seinem bisherigen Rekordhoch von 4.878 US-Dollar, das im November 2021 erreicht wurde. Auch auf Wochensicht konnte sich ETH um 5,7 Prozent verbessern.
Bitcoin (BTC) legte ebenfalls zu und notiert aktuell bei 116.886 US-Dollar. Das entspricht einem Tagesplus von 3,4 Prozent. Die größte Kryptowährung konnte damit ihre Wochenverluste auf etwa 1 Prozent reduzieren.
Auch andere bekannte Kryptowährungen zogen an. XRP stieg um 4,9 Prozent auf 3,04 US-Dollar, bleibt aber auf Wochensicht leicht im Minus. Binance Coin (BNB) kletterte um 4,5 Prozent auf 883 US-Dollar, was einem Wochenzuwachs von 5,4 Prozent entspricht. Solana (SOL) legte in den letzten 24 Stunden um 8 Prozent zu und erreichte 196 US-Dollar.
Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen stieg damit auf 4,08 Billionen US-Dollar, ein Zuwachs von 4,5 Prozent in nur einem Tag. Bitcoin hat derzeit einen Marktanteil von 57 Prozent, Ethereum liegt bei 13,8 Prozent. Damit dominieren die beiden größten Kryptowährungen weiterhin den Markt.
Ein Blick auf die Handelsdaten zeigt, dass die starken Bewegungen auch viele Spekulanten trafen. Laut der Analyseplattform CoinGlass wurden innerhalb von 24 Stunden rund 561 Millionen US-Dollar an Krypto-Positionen aufgelöst. Davon entfielen 245 Millionen auf Long-Positionen, also Wetten auf steigende Kurse, und 316 Millionen auf Short-Positionen, also Wetten auf fallende Kurse. Besonders Ethereum war betroffen: Allein hier kam es zu Liquidationen im Wert von über 252 Millionen US-Dollar. Bei Bitcoin waren es 108 Millionen US-Dollar.
Solche Liquidationen entstehen, wenn Trader mit gehebelten Positionen handeln und ihre Sicherheitsreserven nicht mehr ausreichen, um Verluste auszugleichen. Die Börsen schließen diese Positionen automatisch.
ETFs, Zinswende und die Rolle der Fed
Neben den Kursgewinnen bei den Kryptowährungen standen auch ETFs im Fokus. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 21. August Abflüsse von 194 Millionen US-Dollar. Damit kam es zum fünften Tag in Folge zu Rücknahmen, die sich in einer Woche auf über 1,1 Milliarden US-Dollar summierten. Im Gegensatz dazu gab es bei Ethereum-ETFs ein positives Signal: Nach fünf Tagen mit Abflüssen in Höhe von insgesamt 926 Millionen US-Dollar verzeichneten die Fonds am 21. August Zuflüsse von 288 Millionen US-Dollar.
Der Auslöser für die aktuelle Marktrallye war die Rede von Fed-Chef Jerome Powell. Beim Treffen in Jackson Hole betonte er, dass die Zinsen inzwischen »restriktiv« seien. Mit restriktiv ist gemeint, dass die Zinsen so hoch sind, dass sie das Wirtschaftswachstum bremsen. Powell erklärte, dass es nötig sein könnte, den Kurs der Geldpolitik anzupassen, um Risiken am Arbeitsmarkt zu begrenzen.
Hintergrund ist, dass der US-Arbeitsmarkt zuletzt Anzeichen einer Abkühlung gezeigt hat. Die Zahl der offenen Stellen geht zurück, und gleichzeitig gibt es weniger Nachfrage nach Arbeitskräften. Das erhöht die Gefahr, dass Unternehmen in den kommenden Monaten Stellen abbauen müssen. Die Fed könnte daher schon im September die Zinsen senken, um gegenzusteuern. Laut dem CME FedWatch-Tool rechnen derzeit 87 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung. Noch am Vortag lag dieser Wert bei 75 Prozent.
Allerdings bleibt unklar, wie sich die Importzölle von Präsident Donald Trump auf die Inflation auswirken. Sollten die Preise stärker steigen, könnte die Fed mit einer Zinssenkung noch abwarten. Analyst Nic Puckrin vom Portal Coin Bureau weist darauf hin, dass Powell die Inflationsgefahren zwar betont habe, aber davon ausgehe, dass diese nur vorübergehend seien. Viel wichtiger sei aus Sicht der Fed derzeit der Schutz von Arbeitsplätzen.
Für Investoren bedeutet dies mehr Klarheit über den Kurs der Geldpolitik. Zinssenkungen machen riskantere Anlagen wie Aktien und Kryptowährungen attraktiver, weil sichere Anleihen dann weniger Rendite bieten. Genau dieses Umfeld könnte dazu beitragen, dass Ethereum, Bitcoin und andere Kryptowährungen ihre Rallye fortsetzen.
Altcoins bieten massives Potenzial
Altcoins könnten in den kommenden Wochen besonders stark zulegen, da Anleger nach Powells Zinssignalen mehr Risiko eingehen. Projekte mit neuen Technologien stehen im Fokus – dazu gehört Bitcoin Hyper. Das Netzwerk baut auf Bitcoin auf, bringt aber schnellere Transaktionen, Smart Contracts und günstige Gebühren durch die Integration der Solana Virtual Machine.
Der Presale läuft noch, über 11 Millionen US-Dollar sind bereits eingesammelt, der Preis liegt aktuell bei rund 0,0127 USD pro Token. Kaufen kannst du über die offizielle Website, indem du deine Wallet (z. B. Best Wallet) verbindest und mit ETH, USDT oder BNB bezahlst.
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