Norwegens Staatsfonds steigert indirekte Bitcoin-Investments auf $844 Millionen

Der größte Staatsfonds der Welt hat 2025 seine indirekten Investitionen in Bitcoin deutlich erhöht. Der norwegische Government Pension Fund Global – oft auch „Ölfonds“ genannt – hält keine Bitcoin direkt. Stattdessen investiert er in Firmen, die große Bitcoin-Bestände besitzen. Diese Strategie sorgt dafür, dass der Fonds von der Wertentwicklung der Kryptowährung profitiert, ohne selbst Bitcoin zu kaufen oder zu verwalten.

Deutlicher Anstieg innerhalb eines Jahres

Nach Angaben des Analyseunternehmens K33 Research hat der Fonds seine indirekten Bitcoin-Bestände in den letzten zwölf Monaten um 192 Prozent erhöht. Ende 2024 lag die Menge noch bei rund 3821 BTC. Mitte August 2025 sind es nun etwa 7161 BTC. Der Marktwert dieser Positionen liegt bei rund 844 Millionen US-Dollar.

Der Großteil dieses Anstiegs erfolgte im ersten Halbjahr 2025. In diesem Zeitraum wuchs die Bitcoin-Exposition des Fonds um weitere 3340 BTC. Verantwortlich dafür war vor allem der Kauf zusätzlicher Aktien von Unternehmen, die selbst große Bitcoin-Bestände halten.

Besonders stark wirkte sich die Beteiligung an Strategy (früher MicroStrategy) aus. Diese Firma gilt als das größte börsennotierte Unternehmen mit Bitcoin-Bestand. Durch den Zukauf von Strategy-Aktien kamen indirekt 3005,5 BTC in das Portfolio des norwegischen Fonds.

Beteiligungen an Bitcoin-orientierten Firmen

Neben Strategy gibt es weitere Unternehmen, über die der Fonds Bitcoin-Exposition erhält. Dazu gehören vor allem Firmen, die im Bitcoin-Mining oder im Krypto-Handel aktiv sind.

Marathon Digital, ein großer Bitcoin-Miner, steuerte 216,4 BTC zu den indirekten Beständen bei. Block, ein Fintech-Unternehmen, das Bitcoin-Zahlungen und Handel anbietet, brachte weitere 85,1 BTC. Die Kryptobörse Coinbase trug 57,2 BTC bei, und das japanische Unternehmen Metaplanet ergänzte den Bestand um 50,8 BTC.

Auch kleinere Beteiligungen an Tesla, GameStop und Mercado Libre liefern einen geringen Anteil an der gesamten Bitcoin-Exposition. Diese Unternehmen halten entweder selbst Bitcoin oder haben in der Vergangenheit in Kryptowährungen investiert.

Die Strategie zeigt, wie der Fonds über klassische Aktienanlagen Zugang zu Kryptowährungen bekommt, ohne direkt am volatilen Kryptomarkt aktiv zu werden.

Bedeutung für Anleger und Märkte

Der Government Pension Fund Global ist mit rund 1,74 Billionen US-Dollar Vermögen der größte Staatsfonds der Welt. Er investiert weltweit in Aktien, Anleihen und Immobilien. Die steigende Bitcoin-Exposition zeigt, dass selbst sehr konservative Institutionen Kryptowährungen nicht mehr vollständig meiden.

Für Anleger ist interessant, dass diese Investitionen oft als Nebeneffekt entstehen. Wer in Firmen wie Strategy, Marathon Digital oder Coinbase investiert, erhält automatisch eine gewisse Bitcoin-Beteiligung. Diese Form des indirekten Investments kann helfen, von der Preisentwicklung zu profitieren, ohne die Kryptowährung selbst zu verwahren.

Parallel dazu gerät der Aktienmarkt derzeit ins Schwanken. Im ersten Quartal 2025 meldete der Fonds einen Verlust von rund 40 Milliarden US-Dollar, vor allem durch sinkende Kurse bei US-Technologieaktien. Eine Beteiligung an Bitcoin-Unternehmen könnte in diesem Zusammenhang als Absicherung dienen, da Kryptowährungen teilweise unabhängig von traditionellen Märkten schwanken.

K33-Analyst Vetle Lunde weist darauf hin, dass der Trend zeigt, wie Bitcoin immer mehr in traditionelle Portfolios integriert wird. In vielen Fällen geschieht dies bewusst, etwa durch gezielte Aktienkäufe von Bitcoin-Schwergewichten. In anderen Fällen ist es ein Nebeneffekt von Investitionen in Unternehmen, die zufällig größere Bitcoin-Bestände haben.

Auch in anderen Ländern steigt das Interesse institutioneller Investoren an Kryptowährungen. In den USA haben Pensionsfonds und große Vermögensverwalter begonnen, Bitcoin über börsengehandelte Fonds (ETFs) oder Unternehmensbeteiligungen ins Portfolio zu holen. Dieser Prozess könnte in den kommenden Jahren zunehmen, wenn Regulierungen klarer werden und mehr Unternehmen Kryptowährungen in ihre Bilanzen aufnehmen.

Unternehmen kaufen Bitcoin, doch smarte Trader entdecken derzeit dieses Projekt

Während große Investoren wie der norwegische Staatsfonds vor allem indirekt in Bitcoin investieren, entstehen neue Projekte, die die Technologie erweitern wollen. Bitcoin Hyper (HYPER) ist ein Layer-2-Netzwerk auf Basis der Solana Virtual Machine, das schnelle und günstige Transaktionen ermöglicht, ohne auf die Sicherheit von Bitcoin zu verzichten.

Der Token befindet sich aktuell im Presale und hat bereits über 8 Mio. US-Dollar eingesammelt. Der Kauf erfolgt über die offizielle Website: Wallet wie Best Wallet verbinden, ETH, USDT, BNB oder SOL auswählen, Betrag eingeben und Transaktion bestätigen. Frühe Käufer sichern sich den niedrigsten Preis.

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