Powell heute in Jackson Hole: Darum könnte diese Rede den Kryptomarkt erschüttern

Heute blickt die Finanzwelt nach Jackson Hole: Fed-Chef Jerome Powell hält seine Schlüsselrede, die für Aktien, Anleihen und Krypto richtungsweisend sein könnte. Zwischen Inflationssorgen, schwachem Arbeitsmarkt und politischem Druck von Donald Trump könnten schon wenige Worte den nächsten großen Marktimpuls auslösen.

Jackson Hole Economic Symposium war schon in den letzten Jahren ein wichtiges Datum für die Finanzwelt

Heute richten sich die Blicke der Finanzwelt nach Jackson Hole in Wyoming. In dieser Kleinstadt findet nämlich das jährliche Jackson Hole Economic Symposium statt. Das ist eine der bedeutendsten geldpolitischen Konferenzen weltweit. Besonders im Fokus steht die Rede von FED-Chef Jerome Powell, die um 16:00 Uhr deutscher Zeit erwartet wird.

Warum Anleger, und gerade auch Krypto-Investoren, genau hinhören sollten? Ganz einfach: Powells Rede kann Aktien, Anleihen und Bitcoin in Sekundenschnelle explodieren oder einstürzen lassen. Das Symposium wird seit Jahrzehnten von der Federal Reserve Bank of Kansas City organisiert und gilt als die Oscars der Geldpolitik. Hier nutzen FED-Chefs traditionell die Gelegenheit, große geldpolitische Weichenstellungen vorzubereiten und anzudeuten.

Der Rückblick auf die vergangenen Jahre zeigt die Bedeutung dieses Events auch für den Kryptomarkt: 2021 reagierten die Märkte sehr positiv, da die FED sich unterstützend äußerte. 2022 wurde dann vom Jackson-Hole-Meeting ausgehend ein hawkisher Kurs wegen hoher Inflation eingeschlagen, was starke Verluste bei Aktien und Krypto zur Folge hatte. 2023 folgten moderate Gewinne, da die FED signalisierte, Fortschritte bei der Bekämpfung der Inflation zu machen. Im vergangenen Jahr gab es keine sonderlichen Marktbewegungen, da es keine ausschlaggebenden Aussagen durch die FED gab und in diesem Jahr sind die Märkte vor der Rede eher negativ eingestellt, da Investoren weitere Straffungen und Inflationsängste befürchten.

Eine spannende Komponente in diesem Jahr ist auch der politische Druck, der durch die Regierung unter Donald Trump auf die US-Notenbank ausgeübt wird. Trump attackiert ja schon seit Monaten die Unabhängigkeit der FED und setzt Powell unter Druck. Auf der letzten Zinssitzung im Juli gab es dadurch erstmals seit Langem zwei Gegenstimmen im Open Market Komitee, die sich für sofortige Zinssenkungen ausgesprochen haben. Die Folge dieses Drucks ist, dass jede Entscheidung der FED nun hochpolitisch aufgeladen ist.

Der wichtigste Faktor, der die heutige Rede beeinflussen dürfte, ist die wirtschaftliche Ausgangslage in den USA. Am Arbeitsmarkt sind die Zahlen neuer Jobs deutlich unter den Erwartungen zurückgeblieben, und die Nachfrage nach Arbeitskräften sinkt. Die Kerninflation lag zudem zuletzt über 3 % mit steigender Tendenz und könnte bis zum Jahresende wieder auf 3,5 % ansteigen.

Das Dilemma der FED besteht nun im Folgenden: Falls sie die Zinsen senkt, wird der Arbeitsmarkt gestützt, doch die Inflation könnte angeheizt werden. Hält oder erhöht sie die Zinsen, bekämpft sie zwar die Inflation, riskiert aber einen noch schwächeren Arbeitsmarkt.

Äußerungen in Bezug auf das nächste FOMC-Meeting besonders relevant

Das Wichtigste an der heutigen Rede werden Hinweise zur nächsten Zinssitzung der FED im September sein. Die Finanzmärkte gehen aktuell mehrheitlich von einer Zinssenkung aus, sind sich aber nicht sicher. Sollte Powell vorsichtig formulieren, dass es im September zu einer Zinssenkung kommen könnte, hätte das wahrscheinlich einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung der Kurse von Aktien und Kryptowährungen.

Äußert er sich hingegen zurückhaltend und lässt durchblicken, dass es zu weiteren Straffungen kommen könnte, hätte das wohl einen Einbruch der Kurse zur Folge. Kryptomärkte reagieren historisch gesehen noch stärker auf Zinsentscheidungen und Liquiditätssignale als traditionelle Assets. Niedrigere Zinsen würden mehr Risikoappetit und höhere Kapitalzuflüsse in Bitcoin und Altcoins bedeuten. Sollte es tatsächlich zu positiven Äußerungen von Powell und im September zu einem einfachen oder sogar doppelten Rate Cut kommen, könnte der Kryptomarkt dadurch deutlich gestärkt werden.

Junge Coins wie HYPER könnten profitieren, falls bald Zinssenkungen beschlossen werden

Dann könnten vor allem auch junge Kryptos wie beispielsweise Bitcoin Hyper in den Fokus bullischer Investoren rücken, die gerade noch nach günstigen Einstiegen im Markt suchen.

Bei Bitcoin Hyper handelt es sich um ein ambitioniertes junges Altcoin-Projekt, das kein geringeres Ziel verfolgt, als Bitcoin um seine erste eigene Layer-2-Blockchain zu erweitern. BTC ist schließlich die Leitwährung des Kryptomarktes, jedoch läuft die Blockchain extrem langsam und teuer. Das macht BTC heute kaum noch für Micropayments oder Anwendungen im DeFi-Sektor attraktiv.

Quelle: Bitcoinhyper.com

Eine eigene L2-Lösung wie Bitcoin Hyper könnte hier Abhilfe schaffen, da mit ihr Transaktionen ausgelagert und beschleunigt werden. Vor allem der Umstand, dass Bitcoin Hyper auf der Solana Virtual Machine aufbaut und dadurch Solanas Effizienz mit Bitcoins Stand als Leitwährung fusionieren möchte, macht dieses Projekt so interessant.

Bitcoin könnten so schließlich ganz neue Use Cases eröffnet werden, was Bitcoin Hyper wiederum starkes Wachstumspotenzial verleiht. Das haben viele Anleger bereits erkannt und interessieren sich für den Kauf der nativen Kryptowährung HYPER.

Die befindet sich aktuell noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung und steht noch vor dem ersten Börsenlisting. Im Presale können Anleger gerade noch zum rabattierten Festpreis von 0,012775 $ einsteigen, und es kamen bereits über 11,2 Millionen $ an Funding zusammen. Im Presale erworbene Coins können zudem auch für eine jährliche Rendite von bis zu 98 % gestaked werden.

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