Ethereum-Treasury-Firmen haben seit Juni deutliche Mengen an ETH zugekauft und erreichen inzwischen ein Kaufvolumen, das mit dem der US-Spot-Ethereum-ETFs vergleichbar ist. Laut Geoffrey Kendrick, Leiter der Digital-Asset-Forschung bei Standard Chartered, bieten diese Unternehmen für Anleger derzeit sogar bessere Chancen als US-ETFs. Grund dafür sind neben der Kursentwicklung von ETH auch zusätzliche Ertragsmöglichkeiten, die US-ETFs aktuell nicht bieten können.
Ethereum-Treasuries steigern ihre Marktpräsenz
Seit dem 1. Juni haben börsennotierte Unternehmen, die Ethereum als Teil ihrer Bilanz halten, etwa 1,6 % des gesamten ETH-Bestands aufgekauft. Das entspricht den Käufen der US-Spot-ETFs im selben Zeitraum. Besonders im Blick steht dabei der sogenannte NAV-Multiplikator, der das Verhältnis zwischen Marktkapitalisierung einer Firma und dem Wert ihrer ETH-Bestände misst. Dieser Multiplikator liegt bei mehreren großen Unternehmen inzwischen wieder knapp über 1, was nach Einschätzung von Kendrick ein Zeichen für eine stabile und faire Bewertung ist.
Firmen wie SharpLink Gaming, unterstützt von Ethereum-Mitgründer Joe Lubin, haben diesen Wert nach zwischenzeitlicher Überbewertung wieder normalisiert. Für Investoren bedeutet das: Der Marktpreis spiegelt den tatsächlichen ETH-Wert der Bestände wider. Kendrick sieht keinen Grund, warum der Multiplikator unter 1 sinken sollte, da diese Unternehmen regulatorische Vorteile bieten und operativ flexibler agieren können als ETFs.
Vorteile gegenüber US-Spot-ETFs
Der entscheidende Unterschied zu US-ETFs liegt in der Nutzung von Ethereum-Funktionen, die über das reine Halten hinausgehen. Während US-Spot-ETFs gesetzlich daran gehindert sind, ETH zu staken oder DeFi-Anwendungen zu nutzen, können Treasury-Firmen diese Möglichkeiten voll ausschöpfen. Dadurch generieren sie zusätzliche Erträge, aktuell etwa 3 % jährlich durch Staking.
Neben den laufenden Einnahmen aus dem Staking können Unternehmen auch DeFi-Kredite aufnehmen, ihre Bestände als Sicherheiten nutzen und so zusätzliche Liquidität schaffen. Das macht sie für Investoren interessant, die nicht nur an der Kursentwicklung von ETH partizipieren, sondern auch Zinsen. Kendrick vergleicht das mit der früheren Bitcoin-Strategie von MicroStrategy, sieht jedoch bei Ethereum höhere Wachstumschancen, da es sowohl als Wertaufbewahrungsmittel als auch als Rendite-Asset genutzt werden kann.
Führende Unternehmen und Zukunftsaussichten
Die größte bekannte Ethereum-Treasury ist BitMine Immersion Technologies mit über 833.000 ETH. Das entspricht rund 0,5 % des gesamten Umlaufs. Das Unternehmen hat das Ziel, langfristig 5 % der gesamten ETH-Menge zu halten. SharpLink Gaming folgt mit rund 438.000 ETH und plant ebenfalls, die Bestände weiter auszubauen.
Standard Chartered schätzt, dass Ethereum-Treasury-Firmen in den kommenden Jahren bis zu 10 % der gesamten ETH-Menge halten könnten. Das wäre das Zehnfache des derzeitigen Bestands. Grund dafür ist ganz einfach die steigende Akzeptanz von Ethereum als Unternehmensreserve sowie die Möglichkeit, über Staking und DeFi zusätzliche Renditen zu erzielen, wie zuvor erklärt.
Ein wichtiger Termin für den Markt ist jetzt der 15. August, an dem SharpLink seinen Quartalsbericht vorlegt. Anleger erhoffen sich daraus Hinweise auf die weitere Strategie und auf geplante Käufe.
Wann steigen die Institutionen bei Solana ein?
Während Ethereum bereits stark von institutionellen Käufen profitiert, ist die Beteiligung an Solana noch gering. Das lässt Raum für weiteres Wachstum, sobald größere Investoren einsteigen. Gleichzeitig entstehen im Solana-Ökosystem spannende Projekte wie Snorter, ein Telegram-Bot für On-Chain-Trading. Auf Ethereum findet in Bezug auf neue Projekte weniger Aktivität statt. Langfristig könnte das Solana deutlich besser performen lassen als ETH.
Snorter ermöglicht bspw. direkt in Telegram das Snipen neuer Token, Copy-Trading, Limit Orders und Sicherheitstools wie Honeypot-Checks. Der zugehörige SNORT-Token bietet Gebührenermäßigungen, Staking-Belohnungen und Zugang zu Premium-Funktionen. Aktuell ist der Token noch nicht gelauncht, allerdings können Investoren den Token zu einem niedrigen Fixpreis im Vorverkauf erwerben. Mit über 2 Millionen US-Dollar Presale-Volumen zeigt Snorter, wie Solana-Projekte gute Use Cases mit hoher Geschwindigkeit kombinieren – und so weiteres Potenzial im Netzwerk erschließen.
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